Die Trainingsmethoden
In der heutigen Zeit wird das Apnoetauchen als Leistungs- und
Extremsport betrieben, aber auch zu Freizeitzwecken ausgeführt. Im
Freizeitbereich geht es allgemein um die Konditionierung für das
Flaschentauchen oder um die Unterwasserwelterkundung, im
Leistungssportbereich werden immer längere Strecken- und
Tiefenleistungen durch immer länger werdende Apnoezeiten anvisiert.
Für die Wettkämpfe im Leistungssportbereich gibt es von dem Verband
der Freitaucher Aida ein allegemein anerkanntes Regelwerk.
Verbindliche Sicherheitsstandards sowie Bedingungen für die
Anerkennung der Rekorde und Leistungen schreibt dieses Regelwerk
genauestens vor. Sehr wichtig ist hier die Bedingung, dass der
Athlet seine Darbietung ohne Hilfeleistung bei vollem Bewusstsein
durchführt. Sobald der Apnoetaucher sein Bewusstsein verliert oder
fremde Hilfe in Anspruch nehmen muss, wird seine Leistung nicht
gewürdigt und eine Disqualifizierung ist unumgänglich. Die Webdesign Berlin
Darbietung ist beendet, wenn die Atemöffnungen aus dem Wasser
heraustreten und ein in dem Regelwerk genau vorgegebens Protokoll
realisiert wurde.
Als erstes erlernt ein Anfänger die bewusste Atmung sowie den entspannten Umgang mit dem Atemreiz. Ebenso erfolgt eine Konditionierung durch Laufen und Schwimmen sowie für das Schwimmen unter Wasser ein spezielles Techniktraining. Im fortgeschrittenen Training wird ihm unter der Beobachtung seines Trainingspartner vertraut gemacht, wie er einen beginnenden Sauerstoffmangel und damit seine Grenzen erkennt. Der Anpassungseffekt durch dieses Herantesten ist sehr groß. Der Taucher stellt sich mental und physiologisch auf diese immense Belastung ein. Er kann entspannen, es verstärkt sich der Tauchreflex und die Herzfrequenzt sinkt. Durch das Bewusstsein, welches der Taucher bei regelmäßigem Training erlangt, kann der Sauerstoffverbrauch entscheidend gesenkt und die Apnoeleistung dadurch merklich gesteigert werden. Sehr kontrolliert und damit sehr nah an ihrer Leistungsgrenze können sich erfahrende Apnoetaucher bringen und diese sogar überschreiten, auch wenn Grenzüberschreitungen grundsätzlich gemieden werden, da sie in der Regel leistungsmindernd wirken. Ohnmachten sind daher weitgehend auszuschließen. Leistungsapnoetaucher setzen für die Verbesserung ihrer dynamischen- und Tieftauchleistungen aus dem Leistungssport modifizierte Trainingsmethoden ein, wie z. B. die Intervall-, Hypertrophie- und das Laktattoleranztraining. Bislang wenig durchgeführte Messungen der Vitalparameter geübter Apnoetaucher liegen weit entfernt außerhalb der Normgrenzen von gesunden Nichtrauchern. Somit konnten bereits Ruhepulswerte unter 24 Schläge/Min. Herzfrequenz, Laktatwerte von über 28 mg/dl, ein Lungenvolumen von über 10 Litern und Hämoglobinwerte von über 16 g/dl eruiert werden. Darüber hinaus bleibt anzuführen, dass es insgesamt 5 verschiedene Tauchdisziplinen gibt.
